Tennishalle

Liebe Mitglieder,

in der Mitgliederversammlung Anfang 2014 haben wir euch unser Hallenprojekt vorgestellt: Wir beabsichtigen den Bau einer neuen 3-Feld Tennishalle, vorzugsweise im Sportpark Bad Aibling. Die akuelle Knappheit an Hallenplätzen ist gemeinhin bekannt.

Ohne Gegenstimme haben wir von euch in der Jahreshauptversammlung den Auftrag erhalten, das Projekt voranzutreiben. Zahlreiche umliegende Vereine haben sich seitdem schriftlich bei uns gemeldet und uns mitgeteilt, dass sie das Projekt außerordentlich begrüßen.

Aufgrund der vielen Gerüchte und der unterschiedlichen Darstellungen, die zu dem Thema kursieren, wollen wir euch auf dieser Seite über den aktuellen Stand zu unserem Hallenprojekt informieren.

Update 29. April 2015

Wie unter „Aktuelles“ beschrieben werde ich immer wieder mit verschiedenen Gerüchten konfrontiert, mit denen ich hier kurz aufräumen will:

Wir hätten nie dargelegt, dass der Bau der Tennishalle zwischen den bestehenden Hallen (einziger Vorschlag der Stadt) tatsächlich Mehrkosten i.H.v. 300 kEUR verursachen würde. Uns wird unterstellt, dass wir das Projekt nicht weiterverfolgen, weil wir unseren „Wunschort“ – der übrigens der erste Vorschlag des Bürgermeisters war – nicht bekommen hätten.

Das ist schlichtweg falsch. Der Stadt liegt von uns eine schriftliche Stellungsnahme vor, wie die Mehrkosten von mindestens 300 kEUR zu Stande kommen. Die Stellungnahme fußt auf der Beurteilung eines Architekten und dem Angebot eines Hallenbauers. Für jeden halbwegs Sachverständigen ist unstrittig, dass der Standort zwischen den bestehenden Halle vollkommen ungeeignet ist.

Abgesehen davon wird von der Stadt in den politisch geführten Diskussionen bislang weiterhin konsequent ignoriert, dass für jeden Bau zwischen den Hallen mehrere bestehende Leitungen und Kanäle verlegt werden müssten. In Summe ist der Standort schlichtweg ungeeignet – für jede Art von Halle der gegenständlichen Größe.


 

Von Seiten der Stadt wird behauptet, dass wir uns seit der letzten Sitzung nicht mehr gemeldet haben. Uns wird praktisch unterschwellig unterstellt, dass wir den Bau der Tennishalle nicht mehr weiterverfolgen würde.

Das ist natürlich keinesfals richtig. Von Seiten der Stadt hat man uns mehrere Vorschläge gemacht oder uns solche machen lassen, um diese dann wieder vom Tisch zu ziehen. Das was übrig blieb, war der technisch wie wirtschaftlich indiskutable Standort zwischen den bestehenden Hallen – siehe oben. Nach der Absage des Standorts unsererseits haben wir nochmal der Stadt geschrieben, dass wir das Projekt am Sportpark sofort weiterverfolgen werden, sobald ein geeignetes Grundstück in Aussicht gestellt wird. Auf dieses Schreiben haben wir bis heute keine Antwort erhalten.

Aktueller Stand – September 2014

Seit Ende 2013 bewerben wir uns um einen geeigneten Standort im „Sportpark“ Bad Aibling für die Errichtung einer Tennishalle unter der Verantwortung des TC Bad Aibling e.V.

Grundsätzlich erheben wir keinen Anspruch auf einen bestimmten Standort. In den Diskussionen der letzten Monate seit Anfang 2014 haben wir in den unterschiedlichsten Gremien (Stadtrat, Hauptverwaltungsausschuss, Bauausschuss, Ausschuss für Stadtentwicklung) und in Einzelgesprächen mit Politik und Verwaltung immer wieder darauf hingewiesen, dass der Standort zwischen den beiden bestehenden Hallen (Basketballhalle und Fliegerhalle) für eine Tennishalle aus technischer Sicht ungeeignet ist. Genau dieser Standort soll uns nun aber zugewiesen werden.

Dieser Standort ist für eine Tennishalle nach wie vor extrem ungünstig. Dies hat auch unsere nochmalige interne Prüfung zusammen mit einem Hallenbauer nach dem Beschluss des Bauausschusses am 5. August 2014 ergeben:

Die von uns geplante Halle (der Plan liegt der Stadt vor) passt schlichtweg nicht zwischen die bestehenden Hallen. Die wiederholte Behauptung des Gegenteils durch einzelne Mitglieder des Stadtrates ändert nichts an dieser Tatsache. Durch die räumliche Enge zwischen den Gebäuden würden wir zu einem neuen, sehr ungünstigen Layout unserer Halle gezwungen, das sich nachteilig auf den praktischen Nutzen der Halle und deren Betrieb auswirken würde.

Entscheidend sind aber vor allem die technischen Schwierigkeiten und Risiken, die mit dem Standort zwischen den bestehenden Hallen verbunden sind: Durch die unmittelbare Nähe zu den Nachbargebäuden müsste unsere Halle brandschutztechnisch massiv aufgerüstet werden. Unsere Fundamente würden an die bestehenden Hallen stoßen bzw. unter diese hineinragen. Mit diesem Standort verlieren wir insgesamt die Möglichkeit, die Halle kosteneffizient nach aktuellem Standard zu errichten. Allein durch die auf den ersten Blick bautechnisch notwendigen Änderungen würden Mehrkosten im Bereich jenseits von 200.000 EUR ausgelöst. Risiken aus möglichen und wahrscheinlichen Komplikationen während des Baus unmittelbar an die anderen Hallen sind dabei noch nicht berücksichtigt.

Auf die Problematik der notwendigen Verlegung von vorhandenen, unterirdischen Stromleitungen im Bereich zwischen den bestehenden Hallen haben wir Politik und Verwaltung mehrfach hingewiesen. Dieser kostentechnisch hochrelevante Aspekt wurde in den betreffen Ausschüssen und Gremien bislang jedoch nicht in die Diskussion aufgenommen. Damit ist auch unklar, wer hier für die notwendigen Maßnahmen aufkommen soll, die sich ebenfalls im deutlich fünfstelligen Bereich bewegen dürften.

Es ist für uns nicht nachvollziehbar, welche Prozesse und Interessen dazu führen, dass uns von der Stadt der für den Bau einer Sportstätte ungünstigste Standort auf dem Gelände des Sportparks zugeweisen werden soll.

Die mit einem Bauvorhaben zwischen den bestehenden Hallen verbundenen Mehrkosten und Risiken bei gleichzeitig stark eingeschränktem Nutzen der Halle wollen und können wir als verantwortliche und verantwortungsvolle Vertreter unserem Verein nicht aufbürden.

Aus den genannten Gründen sind wir intern zu dem einstimmigen Entschluss gekommen, den Bau einer Tennishalle zwischen den bestehenden Hallen nicht weiter verfolgen zu können. Sobald uns die Stadt ein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellt, werden wir das Vorhaben natürlich weiterverfolgen.

Der Darstellung in der Tagespresse

In einem Zeitungsartikel von Mitte August 2014 wird suggeriert, dass nun aktiv Entscheidungen zu Gunsten unseres Vorhaben getroffen worden wären.
Wie oben geschildert ist die Entscheidung bzw. die Empfehlung des Bauausschusses an den Stadtrat (die Tennishalle zwischen den bestehenden Hallen entstehen zu lassen) für dessen Sitzung Ende August 2014 aber für uns wertlos. Der eigentliche Grund für diesen Vorschlag liegt eher darin, dass es nach wie vor keinen zweckdienlichen Bebauungsplan für den Sportpark gibt und die Fläche zwischen den beiden bestehenden Hallen damit kurzfristig die einzige – wenn auch nur theoretisch – mögliche war.

In dem Artikel wird der Stadtplaner zitiert mit der Aussage: „Man werde aber wohl keine Lösung finden, bei der alle Hurra schreien.“ Das perfide daran ist: Genau eine solche Lösung gab es aber bereits. Ein entsprechendes Konzept wurde bei einem von der Stadt am 15. April 2014 einberufenen Treffen erarbeitet. An der Lösungsfindung waren der Bürgermeister, der Stadtbaumeister, der Sportreferenten, der Stadtplaner und alle betroffenen Vereinen aktiv beteiligt. Das Konzept wurde dann vom Bauausschuss beschlossen und zur Ausarbeitung durch den Stadtplaner in Auftrag gegeben. Anschließend wurde diese Konzept dann vom Stadtrat jedoch wieder gekippt.

Damit fallen wir wieder auf den Stand von Anfang 2014 zurück. Bis heute, 15. September 2014, sind uns keine weiteren Vorschläge von Politik und Verwaltung zur Entwicklung des Sportparks bekannt.

Zum Protokoll der Stadtratsitzung vom 28.8.2014

Im Protokoll der Stadtratsitzung vom 28.8.2014 heißt es zu TOP3 gleich zu Beginn unter Sachverhalt fälschlicherweise:

„Im Bereich des Sportparks Mietraching stehen verschiedene Baumaßnahmen an. Vom Tennisclub Bad Aibling wird die Errichtung einer Dreifach-Tennishalle mit zwei Außenplätzen [Anm.: Hervorhebung durch uns] beantragt.“

Der guten Ordnung halber mmöchten wir klarstellen, dass wir zu keinem Zeitpunkt die Errichtung von zwei Außenplätzen beantragt haben. Es wurde in den verschiedenen Ausschüssen sogar expressis verbis diskutiert und klargestellt, dass keine Freiplätze geplant sind, geschweige denn beantragt wurden. Es ist uns unerklärlich, wie es zu dieser Darstellung kommt.